Getting Things Done – Wie man Dinge besser geregelt kriegt!

David Allens Selbstmanagement-Methode „Getting Things Done“ ist sicher kein Geheim-Tipp mehr.

Selbst- und Zeitmanagement-Methoden und -Instrumente gibt es viele und die eigene Arbeitsweise hat sich ja bisher auch eigentlich ganz gut bewährt, oder?  –

Vielleicht könnte es sich trotzdem lohnen, die Denkweise, die hinter „Getting Things Done“ steckt, etwas genauer zu verstehen und seine eigene Arbeitsweise daran zu reflektieren?

Was auf den ersten Blick faszinierend scheint, ist die Aussicht darauf, den eigenen „Kopf leer zu kriegen“.  Wir sind häufig viel zu beschäftigt mit den vielen kleinen „Noch-zu-Erledigens“ – Gedanken, die man immer wieder im Kopf herumkreisen lässt, damit man sie auch ja nicht vergisst – und die verhindern, sich auf den Kern dessen, was gerade jetzt anliegt,  zu fokussieren und es „einfach“ zu tun.

Wer die beiden GTD-Grundsätze

  • „Sammle alle Tätigkeiten, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.“
  • „Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weißt, was der nächste Schritt ist.“

konsequent beherzigt, der wird bald merken, wie er sich selbst entlasten kann und gleichzeitig vorausschauend und geplant vorgehen und handeln kann

GTD folgt dem Prinzip „Keep it simple!“ – Alles, was man dafür braucht ist Diziplin, ein Notizbuch und einen Bleistift! Und dann: Listen schreiben, sortieren, aktualisieren und mit Freude abhaken, was alles erledigt ist.

Die Methode ist mittlerweile ausführlich dargestellt, Tipps und Tricks zur praktischen Umsetzung gibt es reichlich – Eine gute deutschprachige Einführung findet sich beispielsweise bei

Aber Achtung: Eine allzu perfektionierte Aufgabenorganisation birgt natürlich das Risiko! Manch einen verführt es dazu, sich mehr mit der Verwaltung als mit dem Erledigen der Aktionen selbst zu beschäftigen. Deshalb: „Weniger ist mehr“ und „Was in weniger als zwei Minuten erledigt werden kann, wird nicht geplant, sondern gemacht. „