Seit mehreren Jahren veröffentlicht die Unternehmensberatung IBM Global Business Services eine Studie zur aktuellen Praxis und den Erfolgsfaktoren des Change-Managements.

Der aktuelle Trend in 2008: Der „Change Gap“, also die Lücke zwischen der Notwendigkeit einer bevorstehenden Veränderung und der verfügbaren Erfahrung und Expertise mit erfolgreichen Veränderungsprozessen im Unternehmen wird größer.

Aus unserer Sicht ein Beleg dafür, dass die aktuellen Veränderungsprozesse in Organisationen

a) zwar immer weniger als „Einmal-Aufwände“  gesehen werden – aber bei weitem noch nicht den Stellenwert und die Verankerung in der Organisation haben.

b) die wachsende Geschwindigkeit und Komplexität der Herausforderungen mit „konventionellen“ technik- oder prozessgetriebenen Projektmanagement-Ansätzen kaum zu bewältigen sind.

In der aktuellen Studie nennen die Befragten vor allem „weiche“ Faktoren wie das Verändern von Denkweisen und Einstellungen (58 Prozent), die Unternehmenskultur (49 Prozent) sowie die Unterschätzung der Komplexität von Projekten (35 Prozent) als erfolgskritisch. Aber auch ein professionelle methodische Umsetzung von Change-Management.

Als Erfolgskonzept nennen die „Change-Experten“ unter den Befragten die Kombination von vier Faktoren, 

  • Klares Bewusstsein, konkrete Maßnamen
  • Standardisierte Methoden, solide Ergebnisse
  • Konzentrierte Fähigkeiten, erfolgreiche Veränderungen
  • Gezielte Investitionen, positive Wirkung

Die Studie steht mittlerweile auch in deutscher Übersetzung zur Verfügung unter http://www-935.ibm.com/services/de/bcs/html/making-change-work.html